Spiritual Care, Buddhismus und Hospizarbeit.
Wochenendseminar (Online) vom 02.-04.10.26
Die buddhistische Tradition bietet einen reichen Schatz an Einsichten und meditativen Übungen, die sich auf das Sterben beziehen. Inspiriert durch buddhistische Schriften wie den Bardo-Lehren („Tibetisches Totenbuch“) gibt es seit Jahrzehnten eine weltweite Bewegung, diese Ansätze in die konkrete Begleitung sterbender Menschen in Hospizen, Kliniken und im familiären Rahmen einzubeziehen.
Inhalte des Seminars Einführung in:
- den Buddhismus – die Vier Siegel
- die Bardo-Lehren des Tibetischen Buddhismus in Theorie und aus pflegerischer Perspektive
- Spiritualität in der Hospizarbeit
- die Metta-Herzenswärme- und Tonglen-Mitgefühls-Meditation, Kraftquellenmeditation
Anhand von Vorträgen, Übungen und Austauschrunden nähern sich die Teilnehmenden dem Thema auf lebendige Weise. Sie erhalten praktische Impulse, um das Wissen in Alltag, Ehrenamt und Pflegeberufen anzuwenden. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Sterbeprozess aus tibetisch-buddhistischer Sicht, der körperliche als auch geistige Aspekte in der Tiefe miteinander verbindet.
Yesche U. Regel
ist seit vielen Jahrzehnten freiberuflicher buddhistischer Meditations- und Dharma-Lehrer. Tod und Sterben tiefer zu betrachten und sich dabei auf die Bardo-Lehren des Tibetischen Buddhismus zu beziehen ist ihm ein großes Anliegen. Dazu hat er bereits in vielen Fortbildungen mitgewirkt.
Miriam Pokora
ist Palliative Care Pflegefachkraft und praktizierende Buddhistin in der tibetischen Tradition. Seit 2006 ist sie in der buddhistisch inspirierten Hospizarbeit tätig und leitet das stationäre sowie ambulante Sukhavati Hospiz. Sie ist Dozentin für Palliative Care, Spiritualität, Buddhismus und Sterbebegleitung.